Flüchtlinge

Über 300 aktive Sport-Coaches helfen bei der Integration

 

Landesprogramm „Sport und Flüchtlinge“:

Kick Off am 24.02.2018 in Wiesbaden

Das Landesprogramm „Sport und Flüchtlinge“ steht bei den hessischen Kommunen weiterhin hoch im Kurs. Das sagte Innenminister Peter Beuth im Rahmen einer KickOff-Veranstaltung für das Jahr 2018 im Hessischen Landtag in Wiesbaden. Dabei wurde bereits der erste Förderbescheid für 2018 des Landesprogramms in Höhe von 10.000,- Euro an die Stadt Kelkheim (Taunus) überreicht. Für das Jahr 2017 haben 244 Städte und Gemeinden eine Landeszuwendung in einer Gesamthöhe von rund 1,7 Millionen Euro erhalten. Dabei waren hessenweit 310 Sport-Coaches im Einsatz. Für die Jahre 2018 und 2019 stehen jeweils 2,4 Millionen Euro zur Verfügung.

„Im vergangenen Jahr haben 310 größtenteils Ehrenamtliche bei der Integration von Flüchtlingen geholfen. Sie haben eine Willkommenskultur geschaffen und das Landesprogramm mit Leben gefüllt. Auch die Sportjugend Hessen, der Landessportbund Hessen und die Sportkreise leisten seit Jahren einen wesentlichen Beitrag für das Gelingen des Landesprogramms und tragen dafür Sorge, dass Fremdheit, Vorurteile und Ressentiments durch den Sport weiter abgebaut werden. Hierfür danke ich allen Beteiligten“, sagte Innen- und Sportminister Peter Beuth.

Sport-Coaches als Netzwerker
Das Land biete den hessischen Städten und Gemeinden mit dem Programm einen unkomplizierten Weg an, um Flüchtlinge über den Sport zu integrieren. Sport-Coaches fungieren dabei als Bindeglied zwischen Kommunen, Vereinen und Flüchtlingen. „Sie sind die zentralen Türöffner zu den Vereinen sowie kompetente Ansprechpartner in allen Fragen und koordinieren Aktivitäten, um Flüchtlingen den Weg in die Sportvereine zu ebnen. Die hohe Resonanz unterstreicht, wie wichtig ein solches Projekt ist. Mit dem Förderprogramm tragen wir einen Teil dazu bei, dass Integration im und durch den Sport erfolgreich ist und Schutzsuchende in unserer Gesellschaft angenommen und einbezogen werden. Für die Zukunft wird es deshalb eine Weiterentwicklung des Programms geben, damit das Netzwerk der Sport-Coaches weiter gestärkt und die Nachhaltigkeit des Programms gewährleistet wird“, so der Sportminister.
Dem kann Behzad Borhani, Vorstandsmitglied der Sportjugend Hessen, nur zustimmen: „Wir als Sportjugend Hessen freuen uns sehr über das, was wir gemeinsam und miteinander bisher erreicht haben. Der Start ist gelungen. Nun gilt es, die Teilhabemöglichkeiten für Geflüchtete zu vermehren. Flüchtlinge müssen die Möglichkeit bekommen, sich aktiv einzubringen. Das wird unser Ziel in den nächsten Jahren sein.“ Dazu wurden bereits Ideen gesammelt, die es nun in der Praxis umzusetzen gilt.

Integrationskoordinatoren als Partner
Als einen wichtigen Baustein in der sozialen und integrativen Arbeit des Sports sieht Frank Eser, Referatsleiter Integration bei der Sportjugend Hessen, das Landesprogramm. „Sport und Flüchtlinge“ habe sich innerhalb der Sportstrukturen etabliert und gut entwickelt. Zusätzlich gibt es mittlerweile in fast allen Sportkreisen Integrationskoordinatoren, die den Sport-Coaches als Partner vor Ort beratend zur Seite stehen.

Mittlerweile finden sich Beispiele für die gelungene Integration von Flüchtlingen in fast allen Sportarten. Sowohl in den großen Ballsportarten wie Fußball, Handball, Volleyball oder Basketball, als auch im Turnen, in der Leichtathletik oder in verschiedenen Kampfsportarten gibt es erfolgreiche Projekte von Sport-Coaches. Aber auch Gesundheitsangebote wie Fitnessprojekte oder Rückenschule werden unterbreitet und angenommen. Eine große Nachfrage erleben zudem Schwimm- und Fahrradangebote. Auf diese Erfolge und Erfahrungen will das Landesprogramm weiterhin aufbauen.

 

 

am Samstag den 20. Januar 2018

Der FSC Guxhagen und der Sportcoach veranstaltete am 20.1.2018 ein

Fußballhallenturnier für Flüchtlingsmannschaften.

den 1. Internationaler Flüchtlings Cup 2018

Einen gelungenen und traumhaften Hallencup präsentierten die teilnehmenden Mannschaften den Zuschauern in der Guxhagener Großsporthalle. Das bestens vom FSC Guxhagen und dessen 1. Vorsitzenden Dieter Elsner, der zugleich Sportscoach der Gemeinden Guxhagen und Körle organisierte Turnier wurde von allen Teilnehmern gelobt. Flüchtlings Mannschaften aus Bad Soden, Inter Felsberg, Come In Bad Arolsen, International Wellen/Wega und des Veranstalters FSC Guxhagen International, dazu die A – Jgd Teams der JSG Melsungen und SG Guxhagen. Als krönender Höhepunkt im illustren Teilnehmer das Freizeit Team von Made Jam aus Brasilien die zur Zeit Gäste des FSC Guxhagen sind. Spannende, packende und ereignisreiche Spiele lieferten die Akteure auf dem Parkett in der Kreissporthalle ab. Das besondere diese Konstellation lief auf höchst fairen Niveau ab. Es gab keinerlei Beanstandungen seitens der lizenzierten Unparteiischen. Diese waren erfreut über das faire Verhalten der Teams. So macht Integration den Verantwortlichen Spaß und ermutigt den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Sie zeigt aber auch der Bevölkerung wie gelungene Eingliederung sein kann, Freundschaftlich und auf Augenhöhe. So verliefen die Spiele in einer Atmosphäre die den Veranstaltern die Gewissheit gab dieses Event im Sommer zu wiederholen.

Den ersten Platz Platz belegte das International „All Star“ Team des Veranstalters nach spannenden Endspiel gegen das Team aus Bad Sooden Allendorf 1. Nach der regulären Spielzeit stand es Remis und das so musste das Neunmeter Schießen die Entscheidung bringen wobei das glücklichere aber auch letztlich verdiente Ende auf Seiten der Gastgeber war. Das „ All Star“ Team war mit Spielern aus 6 Nationen gespickt, aus Syrien, Irak, Polen, Brasilien, Aserbeidschan und Afghanistan. Aber auf dem Spielfeld gab es keinerlei Verständigungsprobleme. Fußball verbindet, ohne Worte.

 

Um den Platz drei und vier standen sich die A – Jugend der SG Guxhagen und das Team von Made Jam aus Brasilien gegenüber, die A – Jgd. konnte das Derby klar für sich mit 6 : 0 entscheiden. Als Entschädigung für die herbe Niederlage die an das Debakel der Brasilianer bei der WM erinnerte, erhielten die Kicker aus Brasilien den Ehrenpreis vom Staatssekretär Mark Weinmeister. Alle beteiligten waren sich einig es war eine rundum gelungene Veranstaltung.

Alle Informationen, Links und Downloads werden unter www.sportkreis-schwalm-eder.de

 

im Internet angeboten.

 

 

Das Programm „Integration durch Sport" im DOSB           

www.integration-durch-sport.de

Seit mehr als 20 Jahren gibt es das Programm für das Zusammenwachsen der Menschen in unserem Land.

Die Ziele:

-          Integration in den Sport

-          Integration durch Sport in die Gesellschaft

-          Interkulturelle Öffnung des Sports und seiner Vereine

-          Verankerung des Themas Integration in den Strukturen des Organisierten Sports

Integration ist ein Prozess, der uns alle in unserer Gesellschaft angeht und natürlich auch alle in unseren Sport-Vereinen.

 

Sport als Plattform für schnelle Integration.

Das Regelwerk im Sport ist international gleich (mit kleinen Abweichungen) und daher kann jede Person teilnehmen, egal aus welcher Nation, welchem Sprachraum, Kulturkreis, Klauben, Beruf und Schulbildung, ob Alt oder Jung. Es kann, beim ersten Zusammenkommen, sofort mit dem Spiel begonnen werden.

Der Ansprechpartner für Flüchtlinge und für Vereine ist in den Gemeinden der

Sport-Coach.

Die Kontaktdaten erhalten sie von der Stadt- /Gemeinde-Verwaltung und dem Flüchtlingskoordinator (wir über uns).

Die Sportvereine werden bei der Integrationsarbeit durch verschiedene Fördermittel, Beratung, Fortbildungsmaßnahmen und Literatur unterstütz.

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The "Integration through Sport" program in DOSB

www.integration-durch-sport.de

For more than 20 years there has been the program for the convergence of people in our country.

The goals:

- Integration into the sport

- Integration through sport into society

- Intercultural opening up of sport and its clubs

- Anchoring the theme of integration in the structures of organized sport

Integration is a process that affects all of us in our society and, of course, everyone in our sports clubs.

 

Sport as a platform for rapid integration.

The rules in sport are the same internationally (with small differences) and therefore every person can participate, regardless of the nation, the language area, the cultural circle, the occupation, and the school education, whether old or young. It can be started immediately with the game at the first meeting.

The contact person for refugees and for associations is in the municipalities of the

Sports coach.

The contact details are given by the municipal authorities and the refugee coordinator (about us).

The sports clubs are supported by the integration work through various funding, advice, training and literature.

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In den Sportvereinen sind 9,3% oder auch 2,6 Millionen Mitglieder mit Migrationshindergrund

In 30% sind auch Personen mit Migrationshintergrund ehrenamtlich engagiert.

18 % der Vereine haben ehrenamtliche Vorstandsmitglieder mit Migrantionshindergrund

Quelle: Deutscher Olympischer SportBund.

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Siehe auch "Integration"   Downloads

 

 

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